Wind-, Wetter-
und Feuerfestigkeit
von Fertighäusern

Fertighäuser erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Mittlerweile liegt ihr Anteil über 22 Prozent an neugebauten Ein- und Zweifamilienhäusern in Deutschland. Hin und wieder gibt es zwar noch immer Menschen, die an der Hochwertigkeit zweifeln, jedoch beweisen die heutigen Fertighäuser ihre gute Qualität. Innovative Techniken und moderne Materialien sorgen dafür, dass sie durchaus mit Massivhäusern mithalten können. Die Fertigbauweise unterliegt hohen Energiestandards, sowohl die Errichtung von Niedrigenergie- als auch Passivhäusern ist möglich.

Gratis Hausinformationen

Fertighäuser-Anteil am gesamten Neubau innerhalb Deutschlands

Im Jahr 2021 wurden folgende Zahlen in den deutschen Bundesländern verzeichnet:

  • Baden-Württemberg: 39,1 Prozent
  • Hessen: 36,9 Prozent
  • Berlin: 32,7 Prozent
  • Thüringen: 26,5 Prozent
  • Bayern: 25,7 Prozent
  • Rheinland-Pfalz: 25,6 Prozent
  • Brandenburg: 23,1 Prozent
  • Sachsen: 22,1 Prozent
  • Mecklenburg-Vorpommern: 17,5 Prozent
  • Schleswig-Holstein: 17,4 Prozent
  • Saarland: 16,5 Prozent
  • Nordrhein-Westfalen: 16,1 Prozent
  • Sachsen-Anhalt: 11,0 Prozent
  • Hamburg: 10,5 Prozent
  • Niedersachsen: 9,0 Prozent
  • Bremen: 8,5 Prozent

Fertighaus ist nicht gleich Fertighaus

Ein Fertighaus lässt sich unkompliziert nach individuellen Wünschen gestalten. Bereits im Bereich der Hausbaugrundrisse finden sich zahlreiche Variationsmöglichkeiten. Viele unterschiedliche Bauweisen sowie Dachformen geben Bauherren große Gestaltungsfreiheit. Gleichfalls lassen sich problemlos Garagen, Erker und weitere Anbauten integrieren. Im Innenbereich gibt es gleichfalls Spielraum: Auch Fertighäuser können mit separaten Einliegerwohnungen, offenen Galerien oder aufwendigen Treppenkonstruktionen gestaltet werden. Darüber hinaus besteht eine breit gefächerte Auswahl an attraktiven Haustypen, darunter:

  • Einfamilienhaus
  • Bungalow
  • Stadtvilla und -haus
  • Pultdachhaus
  • Friesenhaus
  • Kapitänshaus
  • Fachwerkhaus, modern oder traditionell
  • Haus in mediterranem Stil
  • Schwedenhaus und viele mehr

Wie gut bewähren sich Fertighäuser bei extremen Wetterbedingungen?

Gleich, ob man sich für den Bau eines Massiv- oder Fertighauses entscheidet, es handelt sich um eine Investition in die Zukunft. Von zahlreichen Gutachtern wurde in letzter Zeit eine Mindestlebensdauer von gut 100 Jahren attestiert, sollten sie den Bauvorgaben der Qualitätsgemeinschaft für Fertigbau entsprechen. Viele zukünftige Bauherren fragen sich bei der Entscheidung zwischen einem Massiv- und Fertighaus, wie gut Letzere vor Wind und Wetter geschützt sind.

Nicht nur in Deutschland gibt es immer häufiger schwere Stürme und heftige Starkregen. Es verwundert somit nicht, dass sich viele Hausbesitzer Gedanken über eine mögliche Überflutung ihres Eigenheimes und der Dachabdeckung bei hohen Windstärken machen. Weiterhin gehört die Gefahr durch Feuer zu den oft diskutierten Themen. Jegliche Art von Schäden geht nicht nur mit einem finanziellen Risiko einher, sondern gefährdet auch die Hausbewohner.

Lange Zeit wurde aufgrund der leichten Bauweise von Fertighäusern ihr Schutzfaktor in Zweifel gezogen. Einige Kritiker behaupteten, es bestünde eine erhöhte Gefahr sowohl durch Stürme und Hochwasser als auch Brände. Inzwischen haben sich Fertighäuser auch in diesen Bereichen bewiesen. Insbesondere die Holzriegelbauweise überzeugt heute auch Skeptiker. Nachstehend einige nähere Ausführungen zu möglichen Schadensquellen bei Fertighäusern im Vergleich zu Massivbauten.

Hochwasser

Die Vorstellung, dass ein Fertighaus bei Hochwasser einfach mitgerissen wird, ist völlig abwegig. Sie sind fest mit einem Betonfundament verbunden, sind also ebenso unverrückbar wie Massivhäuser. Darüber hinaus gehen Fertighäuser in Holzriegelbauart mit einem Vorteil einher: Zieht eine Überschwemmung sie in Mitleidenschaft, trocknen sie schneller aus als andere Bauten. Zudem sind Holzmodelle aufgrund trockener Bauweise weniger schimmelanfällig, ebenso energieeffizient sowie umweltschonend.

Stürme

Auch bei einem starken Sturm stehen Fertighäuser Massivbauten in nichts nach. Dass dieser die sichere Verankerung aus dem schweren Fundament löst, ist unmöglich. Beschädigte Dächer können erfahrungsgemäß bei heftigen Windböen oder Hagelstürmen vorkommen. Dies gilt jedoch gleichfalls für Massivhäuser.

Brände

Ein Feuer in einem Gebäude kann verheerende Auswirkungen haben. Da ein Fertighaus zahlreiche Holzelemente enthält, vermuten manche Menschen, dass die Brandgefahr größer ist als bei anderen Häusern. Die meisten Feuer im Eigenheim entstehen im Inneren, beispielsweise in der Küche. Von dort greift es auf Textilien und Einrichtungsgegenstände über, schlussendlich steht das gesamte Haus in Flammen. Fakt ist: Werden Normen und Brandschutzbestimmungen bei Immobilien eingehalten, gibt es keine Unterschiede im Bereich der Sicherheit.

Was ist ein Massiv-Fertighaus?

In der Regel entstehen Fertighäuser in Holzbauweise. Es gibt unterschiedliche Konstruktionsarten, sie verfügen allerdings ausnahmslos über Holz-Trägerelemente. Bei einem Massiv-Fertighaus werden die Materialien aus dem herkömmlichen Massiv- und Fertighausbau miteinander kombiniert. Sein Aufbau kann wie folgt aussehen:

  • vorgefertigte Porenbetonplatten, die auf der Baustelle montiert werden
  • Zwischendecken aus Halbfertigteil-Betonplatten, die vor Ort mit Aufbeton vergossen werden
  • meist wird ein schwimmender Estrich, der für einen guten Schallschutz sorgt, auf die Zwischendecken angebracht
  • als nicht tragende Zwischenwände kommen die bei Fertighäusern verwendeten, modernen Leichtbau-Zwischenwände zum Einsatz, da sie häufig über bessere Schallschutzeigenschaften als Massivbauwände verfügen

Pluspunkte von Massiv-Fertighäusern

Der Fertighausbau steht für hohe Planungssicherheit. Zukünftige Eigentümer eines Massiv-Fertighauses profitieren sowohl von dieser als auch gleichzeitig von den Massivhaus-Materialien. Ebenso wie bei den klassischen Fertighäusern erhalten zukünftige Eigenheimbesitzer alles aus einer Hand. Das bedeutet, ihr Ansprechpartner ist allein das Fertighaus-Unternehmen. Ein weiterer Vorteil bei allen Fertighäusern ist die einfachere Kostenkalkulation: Standardisierung sowie Vorfertigung ermöglichen eine exaktere Vorausberechnung als bei der Stein-auf-Stein-Alternative.